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Karriere: Berufseinstieg und Karriereentwicklung
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Bewerbung
- Bewerbung für das Masterstudium
- Netzwerken auf Jobmessen
- Der Lebenslauf - das wichtigste Dokument
- Fit ins Vorstellungsgespräch
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Karriere
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CareerVenture - Termine Jobmessen 2026
Recruiting-Events für High Potentials mit
Einzelinterviews
Recruiting-Veranstaltung mit Einzelinterviews,
die sich durch ihre Effektivität, den Serviceumfang
und ihren Rahmen deutlich von den üblichen
Karrieremessen abgrenzt. Bewerben können
sich Studierende, Absolventen und Doktoranden
aller Fachrichtungen, die sich für einen
Berufseinstieg interessieren sowie Young
Professionals, die einen Arbeitgeberwechsel
beabsichtigen.
Teilnehmende Kandidaten können an nur einem
Tag mehrere vorterminierte Interviewtermine
mit Vertretern der attraktivsten Arbeitgeber
führen und sich darüber hinaus im Rahmen
von Vorträgen und Spontankontakten zusätzlich
über die teilnehmenden Unternehmen informieren.
Folgende Termine werden 2026 angeboten:
- CAREER Venture ® business & consulting
spring 2026
Termin: 09.03.2026, Bewerbungsschluss: 09.02.2026 Ort: Frankfurt, Lindner Congress Hotel
- CAREER Venture ® information technology spring
2026 in Kooperation mit der Gesellschaft
für Informatik (GI)
Termin: 13.04.2026, Bewerbungsschluss: 16.03.2026 Ort: Frankfurt, Lindner Congress Hotel
- CAREER Venture ® business & consulting
fall 2026
Termin: 21.09.2026, Bewerbungsschluss: 24.08.2026 Ort: Frankfurt, Lindner Congress Hotel
- CAREER Venture ® information technology fall
2026 in Kooperation mit der Gesellschaft
für Informatik (GI)
Termin: 26.10.2026, Bewerbungsschluss: 28.09.2026 Ort: Frankfurt, Lindner Congress Hotel
- CAREER Venture ® women 2026
Termin: 30.11. / 01.12.2026, Bewerbungsschluss:
02.11.2026
Ort: Seeheim, Lufthansa Training & Conference
Center
Mehr Informationen und Bewerbung unter www.career-venture.de.

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Arbeiten im Startup – pros and cons
von Angela Schütte
Folgende Frage erreichte mich vor einger
Zeit über LinkedIn: „Angela, what are the
pros and cons of working at a startup?“ Für
mich war das Grund genug, sich mit Frage
einmal zu beschäftigen und ein paar Gedanken
in einem kleinen Artikel zu veröffentlichen.
15 Jahre habe ich ein kleines Unternehmen,
einen Verlag geleitet. Okay, es war kein
Startup mehr, aber es war ein Unternehmen,
dass in dieser Zeit einem sehr starken Wandel
unterzogen wurde. Wir haben öfter Hochschulabsolventen
eingestellt. In einem kleinen agilen Umfeld
kann man extrem viel lernen und sich selbst
ausprobieren. Startup’s sind geprägt von
einer Kultur des Entdeckens und so bietet
der Berufseinstieg beim Startup die Möglichkeit
unterschiedliche Bereiche und Herangehensweisen
kennenzulernen und auszuprobieren. Voraussetzung
sind aber eine wertschätzende agile Unternehmenskultur
mit flachen Hierarchien. Auch das ist etwas,
was man in viele Startup Organisationen finden
kann.
Der Einstieg in ein Startup
erfordert viel
Enthusiasmus und intrinsische
Motivation.
Der richtige Weg muss oft
selbst gesucht
und angeschoben werden.
Gerade als junger
Mensch kann das viel Spaß
machen und einen
selbst erfüllen.
Doch oft ist die Karriere
im Startup nicht
auf lange Zeit ausgelegt.
In unserem Verlag
lag die Verweildauer der
Hochschulabsolventen
bei zwei bis drei Jahren.
Wir konnten dann
trotz stetiger Weiterentwicklung
zu wenig
Neues bieten. Die Karriereentwicklung
reichte
nicht. Hier stoßen kleine
Unternehmen an
Grenzen. So muss man sich
an den Gedanken
gewöhnen, dass man bei
einem Berufseinstieg
im Startup eventuell sich
nach einiger Zeit
auf die Suche nach einer
neuen Herausforderung
im Job macht.
Nach dem Job im Startup bietet es sich an
in einem größeren Unternehmen einzusteigen,
um auch hier Erfahrungen zu sammeln. Hier
Hochschulabsolventen, die unseren Verlag
verlassen haben, sind allesamt in größeren
Unternehmen und Konzernen untergekommen.
Das widerlegt die allgemeingültige Meinung,
dass man nicht mehr in den Konzernen aufsteigen
kann, wenn man im kleinen Unternehmen startet.
In einer Zeit des digitalen Umbaus, der oft
bei größeren Unternehmen schleppend verläuft,
kann sich die Erfahrung aus dem aglien Umfeld
des Startups sehr positiv auswirken. Also
keine Scheu haben, nach dem Studium erst
einmal klein anzufangen.
- Pros: Für einen Berufseinstieg im Startup spricht
die meist lockere Atmosphäre, die Chance
viele Bereiche kennenzulernen und die Möglichkeiten
selbst etwas zu bewegen. Mit der Erfahrung
stehen einem später auch die Türen zu größeren
Unternehmen offen.
- Cons: Man braucht viel Elan und Energie für den
Job und es kann sein,
dass die Karrieremöglichkeiten
nach ein paar Jahren
versiegen und man sich
neu umschauen muss.

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Karriere in der Wissenschaft - mit dem Master
zur Promotion und dann?
von Angela Schütte
Studierdende sind heutzutage schon früh dazu
aufgerufen die Weichen für ihre Karriere
zu setzen. Mit dem erfolgreichen Abschluss
des Masters stellt sich dann die Frage in
die Wirtschaft zu gehen oder eine wissenschaftliche
Laufbahn einzuschlagen. Hier ein paar Tipps
und Denkanstöße zur Promotion und darüber
hinaus.
Mit der Promotion in die Wirtschaft
Die Promotion kann in einigen Bereichen für
eine Karriere in der Wirtschaft relevant
sein. Zum Beispiel ist sie in der angewandten
Forschung oft Voraussetzung. Deshalb promovieren
Absolventen aus den Naturwissenschaften,
aber auch vielen anderen Studiengängen auch
mit dem Ziel einer Karriere in der Wirtschaft
gerne. Planen Sie eine Karriere in der Wirtschaft,
sollte sich dies aber in der Themenauswahl
und in der Art und Weise der Durchführung
wiederspiegeln. Praxisbezug ist gefragt.
Das bezieht sich nicht nur auf das Thema
der Dissertation, sondern auch auf die Tätigkeit
zur Finanzierung und das Netzwerk, dass während
der Promotionsphase gebildet werden sollte.
Kontakte zu zukünftigen Arbeitgebern können
gar nicht früh genug geknüpft und gepflegt
werden. Diese Aspekte sollten bei der Wahl
des Doktorvaters bzw. Fakultät oder ein Promotionsprogramm
berücksichtigt werden.
Promotionsstudiengang, -programm oder traditionelle
Promotion?
In Deutschland gibt es immer mehr PhD. Programme,
aber sie ersetzen die traditionelle Promotion
„Made in Germany“ nicht. Diese genießt auch
weltweit ein hohes Ansehen. Abgesehen davon
sind beide Abschlüsse als gleichwertig zu
betrachten und bei einer geplanten internationalen
Karriere dürfte der PhD. sogar von Vorteil
sein, da seine Anerkennung im internationalen
Umfeld gegeben ist. Wie Sie promovieren sollten
Sie jedoch hauptsächlich von Ihrer ganz persönlichen
Arbeitsweise abhängig machen.
Promotionsstudiengang und -programm
Ein Promotionsprogramm
oder –studiengang
bietet klare Strukturen,
einen Zeitrahmen
und damit auch einen gewissen
Zwang sich
mit dem Thema zu beschäftigen.
Netzwerke
können durch die Rahmenveranstaltungen
und
die anderen Promovenden
gut gebildet und
gefestigt werden. Sicherlich
ein nicht zu
unterschätzender Vorteil.
Ein Promotionsprogramm
bzw. universitärer Promotionsstudiengang
dauert in der Regel drei
Jahre. Wobei der
Promotionsstudiengang einen
verpflichtenden
Curriculum beinhaltet.
Neben der Promotionsarbeit,
die natürlich entsprechend
betreut wird,
erfolgt hier eine Vergabe
von Credit Points
für besuchte Veranstaltungen.
Erfolgreich
abgeschlossen ist das Programm
also in der
Kombination von einer vorgegeben
Anzahl an
Credit Points und der erfolgreich
verfassten
Promotionsarbeit.
Promotionsprogramme hingegen haben keinen
so strikten Seminarplan. Es besteht bei einigen
Programmen durchaus die Möglichkeit diese
berufsbegleitend zu absolvieren, da die Präsenzphasen
im Block angeboten werden. Somit kann Berufserfahrung
und Promotion kombiniert werden. Dies erleichtert
auch die Finanzierung. Bei Promotionsprogrammen
ist die Praxis oft mit inbegriffen, da diese
gerne Forschungsprojekte gebunden werden.
Somit ist die Finanzierung erleichtert. Bei
einem Promotionsstudiengang muss selbst für
die Finanzierung gesorgt werden.
Traditionelle Promotion
Trotz dieser Vorteile promovieren etwas 85%
in Deutschland nach dem traditionellen Modell.
Es verlangt vom Doktoranden eine gehörige
Portion Eigenmotivation, Durchhaltevermögen
und Selbstständigkeit. Die Doktoranden der
traditionellen Promotion gelten als Einzelkämpfer.
Eine Eigenschaft, die einem durchaus liegen
muss.
In der traditionellen Promotion promoviert
der Doktorand individuell an einer Fakultät
zu einem selbst gewählten Thema. Ziel ist
die Erstellung und Veröffentlichung der Dissertation.
Die Finanzierung erfolgt nicht selten über
eine Stelle als Wissenschaftlicher Mitarbeiter
der Fakultät. Betreut wird der Doktorand
vom Doktorvater oder der Doktormutter, einem
Professor bzw. einer Professorin der Fakultät.
Thema und Doktorvater/ Doktormutter finden
Motivation, Selbstständigkeit und Durchhaltevermögen
wird schon bei der Suche nach dem Doktorvater
oder Doktormutter auf die Probe gestellt.
Zuerst sollte jedoch ein geeignetes Thema
gefunden werden. Dies kann zwei bis drei
Monate Zeit in Anspruch nehmen. Immerhin
muss ein neues relevantes Forschungsthema
generiert werden, welches überzeugt und besonders
auch Sie selbst fasziniert. Auf der Webseite
des Bundesministerium für Bildung und Forschung
(BMBF) – www.forschungsportal.net finden
sich Dissertationsthemen aus dem Bestand
der Deutschen Bibliothek.
Gehen Sie eigenständig auf die Suche nach
einem Doktorvater oder Doktormutter und begeben
Sie sich nicht in die Hände einer Promotionsberatung.
Verlassen Sie sich auf Ihre eigene Motivation
und Einschätzung. Hier ein paar Anhaltspunkte
für die Suche. Doktorvater oder Doktormutter
nehmen eine entscheidende Rolle für das Gelingen
der Arbeit ein. ESie sind Experten, Mentoren
und nicht selten auch Vorgesetzter bzw. Vorgesetzte.
Die Chemie im Miteinander muss stimmen. Darüber
hinaus sollte der Betreuende in spe Experte
auf dem Gebiet des gewählten Themenfeldes
sein. Ein Check der veröffentlichten Publikationen
kann hier Auskunft geben. Die Betreuungsqualität
kann zum Beispiel im Gespräch mit ehemaligen
Doktoranden geprüft werden.
Um mögliche Professoren bzw. Professorinnen
und Fakultäten zu finden, kann das Netzwerk
der eigenen Hochschule von Bedeutung sein.
Recherche und die Einbindung von Kontakten
ist insgesamt sehr wichtig. Hilfreich kann
auch die Webseite des Hochschulkompass sein
(www.hochschul-kompass.de) sein. Vor der
Bewerbung sollte genau geprüft werden, welche
Voraussetzungen erfüllt sein müssen. Dies
wird von Hochschulen und Fakultäten ganz
unterschiedlich gehandhabt. Auch wenn die
Suche aufwendig ist, lohnt sich die Recherche,
um die Voraussetzungen und die Betreuung
zu finden, die die eigene Forschungsarbeit
beflügeln und nicht behindern.
Natürlich wählen Sie auch beim Promotionsstudiengang
bzw. –programm das Thema selbst. Bei der
Wahl der Universität bzw. der Graduiertenschule
muss berücksichtigt werden, dass sich das
Thema in die Forschungslandschaft des Instituts
einfügt. Wichtig ist auch, dass die zur Verfügung
stehenden Betreuer fachlich weiter helfen
können. Somit sollten ähnlich wie bei der
Suche nach Doktorvater oder Doktormutter
Veröffentlichungen recherchiert und die fundierte
Betreuung hinterfragt werden.
Erfolgreich bewerben bei Promotionsprogramm
und indivueller Betreuung
„Wie ich in den Wald hinein schreie, so hallt
es wieder heraus.“ - Knigge ist gefragt bei
der Ansprache und Bewerbung. Wichtig ist
eine individuell gestaltete Anfrage. Standardisierte
E-Mails haben wenig Chance. Ein großes Augenmerk
sollte auf das Anschreiben gelegt werden.
Hier steht die Motivation und Faszination
für das eigene Thema im Vordergrund und natürlich
sollte das eigene Fachwissen fundiert dargestellt
werden. Ein Anschreiben darf, im Gegensatz
zu einem Anschreiben an ein Unternehmen,
gerne bis zu zwei Seiten umfassen. Somit
bietet sich genügend Raum Motivation, Thema
und Kompetenz zu beleuchten.
Ein Lebenslauf als weiterer Bestandteil der
Bewerbung ist immer tabellarisch und umfasst
um die zwei Seiten. Schwerpunkt bildet natürlich
der akademische Hintergrund. Relevante Projekte
oder Seminare aus dem Studium können erwähnt
werden. Ein Bild ist nicht verpflichtend,
wird aber in Deutschland immer noch gerne
gesehen. In die Anlagen gehören die Hochschulzeugnisse
und wenn vorhanden, macht sich ein Referenzschreiben
eines früheren Lehrenden immer gut.
Bei Initiativanfragen sollten die Bewerbungsunterlagen
nicht einfach verschickt werden. Einer vorgeschalteten
telefonischen Anfrage ist immer Vorzug zu
geben. Gehen Sie so individuell wie möglich
vor und bereiten Sie jedes Gespräch durch
eine gute Recherche zur Fakultät und Professor
bzw. Professorin vor. Nur mit fundierten
Informationen und einer guten Darstellung
Ihres Themas und Ihrer Person können Sie
Interesse wecken und überzeugen.
Finanzierung der Promotion
Bei der traditionellen Promotion und bei
einigen Promotionsstudiengängen sind Sie
in der Regel selbst für die Finanzierung
verantwortlich. Eine gute Möglichkeit bietet
sich in einer Stelle als wissenschaftlicher
Mitarbeiter an der Fakultät. Leider sind
diese Stellen häufig zeitlich befristet.
Es ist also sicherzustellen, dass die Promotion
in diesem Zeitraum abgeschlossen werden kann
oder Alternativen zu Verfügung stehen. Informationen
zur Bezahlung (TV-L) kann über http://oeffentlicher-dienst.info/tv-l/
abgefragt werden.
Nicht immer werden Vollzeitstellen
angeboten
und somit ist eine weitere
Geldquelle zu
finden. Hier könnten Stipendien
weiterhelfen,
wie zum Beispiel die Studienstiftung
des
Deutschen Volkes. Dieses
unterstützt Doktoranden
über drei Jahre mit etwa
1.000 Euro im Monat.
Deutschland verfügt über
eine vielfältige
Stiftungslandschaft. Jedoch
knüpfen die Stiftungen
eine Vergabe an Kriterien
wie gewisse Altersgrenzen
oder bei kirchlichen Stiftungen
die Religionszugehörigkeit.
Auch ist die finanzielle
Unterstützung immer
zeitlich begrenzt.
Einfacher gestaltet sich
die Finanzierung
bei strukturierten Promotionsprogrammen
an
Graduiertenschulen oder
einigen Promotionsstudiengängen.
Hier bewirbt man sich dann
nicht nur für
das Programm, sondern zeitgleich
für die
finanzielle Förderung.
Bei einer Zusage ist
die Finanzierung gesichert.
Man wird entweder über ein Stipendium gefördert
oder kann eine Stelle als wissenschaftlicher
Mitarbeiter antreten. Diese Förderung ist
jedoch an die Regelzeit des Programms von
meist drei Jahren gebunden. Absolventen aus
dem Ausland, die in Deutschland promovieren
wollen und eine finanzielle Unterstützung
benötigen, wenden sich für eine Förderung
am besten an den DAAD.
Promotion geschafft – Wie geht es jetzt weiter?
Wer sich nach seiner Promotion in die Wirtschaft
orientiert, greift am besten auf sein in
der Zeit der Promotion gut gefülltes und
gepflegtes Netzwerk und natürlich die vielen
Stellenbörsen, Jobmessen etc. zurück. Auch
bei guter Arbeitsmarktlage sollte die Jobsuche
bis zu einem halbem Jahr vorher in Angriff
genommen werden. Gerade in natur- und ingenieurwissenschaftlichen
Bereichen sollte ein nahtloser Übergang angestrebt
werden. Wissen veraltet in unserer heutigen
Gesellschaft schnell. Wenn die Jobsuche nach
der Promotion länger hinzieht, ist es wichtig
das Fachwissen aktuell zu halten.
Karriere in der Wissenschaft
Der klassische Karriereweg
nach der Promotion
führt in die Wissenschaft
und mündet in eine
Professur. Eine Karriere
in der Forschung
mag steinig sein, bedeutet
aber auch eine
spannende Karriere, die
durch die Freiheit
der Forschung immer wieder
neue Aspekte bereithält.
Wer eine Karriere in der
Forschung anstrebt,
muss Durchhaltevermögen
haben, darf nicht
vor Niederlagen zurückschrecken
und sollte
beständig seinen Weg verfolgen.
Eine unverwüstliche
Begeisterung für das eigene
Fachgebiet sind
unbedingt erforderlich.
Das Ziel, die Professur,
will hart erarbeitet sein.
Meist erst mit
über 40 Jahren ist die
Habilitation erreicht
und eine Professur möglich.
Der Weg dorthin ist steinig.
Postdoc Stellen
sind meist zeitlich befristet.
Somit ist
eine Karriere- und Lebensplanung
kaum möglich.
Besonders Frauen haben
darunter zu leiden.
Deshalb werden nur wenige
Wissenschaftlerinnen
auch Mütter. Zu alledem
gestaltet sich die
Stellensuche problematisch,
da es besonders
in Deutschland wenige attraktive
Stellen
unter der Professur gibt.
Die Habilitation gilt immer
noch als der
übliche Weg zur Professur.
Eine Habilitationsschrift
oder vergleichbare Leistungen,
die sich in
Veröffentlichungen manifestieren,
können
je nach Habilitationsordnung
und Fachbereich
zum erfolgreichen Abschluss
führen. Wer es
geschafft hat, darf an
deutschen Hochschulen
selbstständig lehren und
forschen.
Ein weiterer Weg führt
über die Juniorprofessur.
Hier erfolgt eine Anstellung
zunächst auf
drei Jahre und mündet in
eine Zwischenevaluation.
Wird diese erfolgreich
absolviert, wird das
Arbeitsverhältnis um drei
Jahre verlängert.
Danach wird eine weitere
Evaluation durchgeführt.
Es besteht dann die Möglichkeit
einer Dauerprofessur
(Tenure Track), wenn alle
Voraussetzungen
erfüllt sind.
Das Emmy Noether-Programm ist ein alternativer
Weg, der in die wissenschaftliche Selbstständigkeit
führen kann. In einer fünfjährigen Förderung
erwirbt man nach der erfolgreichen Promotion
die Befähigung zum Hochschullehrer (Infos
unter www.dfg.de, Stichworte Forschungsförderung
und Emmy Noether-Programm.
Der letzte Schritt – Die Berufung
Fachwissen allein genügt nicht, um eine der
begehrten Stellen zu bekommen. Beziehungen
und das schon mehrfach erwähnte Netzwerk
spielen eine große Rolle. In den Jahren als
Nachwuchswissenschaftler und Nachwuchswissenschaftlerin
kann ein Mentor oder Mentorin, aber auch
der gelungene Auftritt auf der wissenschaftlichen
Bühne bei Tagungen und Kongressen wichtige
Bausteine sein. Um voranzukommen bedarf es,
wie schon angemerkt, Ausdauer, Geduld, aber
auch Mut und feste Überzeugung in dem eigenen
Weg.
Links und Informationen auf einen Blick:
- ür einen Berufseinstieg im Startup spricht
die meist lockere Atmosphäre, die Weiterführende
Links, allgemeine Informationen, Gesetzestexte:
www.bmbf.de
- Dissertationsthemen und Informationen rund
um die Promotion: www.forschungsportal.net.
- Informationen zu Promotionsprogrammen etc.:
www.hochschul-kompass.de
- Wiki-Portal für Promotion, Habilitation etc.,
Infos und Möglichkeiten zum Austausch: www.hochschulkarriere.de
- Forschungsförderung in der Promotion und
danach: www.dfg.de, www.daad.de
- Tarifgehälter im öffentlichen Dienst: http://oeffentlicher-dienst.info/tv-l/
- Webportal von Die Zeit: www.academics.de

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Wen suchen Unternehmen? Ein Blick auf die
andere Seiten
von Angela Schütte
Unternehmen suchen Persönlichkeiten. Besonders,
seit dem Einzug von Digitalisierung und KI
in die Arbeitswelt spielt die Persönlichkeit
bei der Jobsuche eine essentielle Rolle.
Offene Stellen bleiben eher unbesetzt, als
sie mit Kandidaten zu besetzen, die nicht
passen.
Persönlichkeiten sind Mitarbeitende mit den
richtigen Kompetenzen. Die Vorstellung von
den »richtigen Kompetenzen« sind von Unternehmen
zu Unternehmen völlig verschieden. Jedes
Unternehmen sucht demnach eine andere Persönlichkeit,
weil Arbeitsweise, Umfeld sowie Markt, Vision
und Kunden andere sind.
Wieso legen die Unternehmen auf die Persönlichkeit
so viel Wert?
Picken wir uns einmal die Teamfähigkeit heraus.
Das ist eine Kompetenz, die du fast in jeder
Stellenanzeige findest. Das liegt daran,
dass eigentlich in jeder Tätigkeit die Mitarbeitende
eines Unternehmens irgendwie zusammenarbeiten.
Das muss nicht unbedingt ein Projektteam
sein, auch Kollegen einer Abteilung werden
immer wieder gemeinsam Aufgaben und Problemstellungen
lösen.
Dieses Zusammenarbeiten ist für die Unternehmen
immens wichtig. Gerade in der Arbeitswelt
4.0 mit vielen Veränderungen durch die Digitalisierung
ist das interdisziplinäre Wissen aller Mitarbeitende
maßgeblich. Die Fähigkeit zum Miteinander,
die Team-, Kontakt- und Kommunikationsfähigkeit
stehen also ganz oben auf der Wunschliste
der Unternehmen.
Denke einmal zurück an
die letzten Teamarbeiten
an der Uni. Warst du vielleicht
einmal in
einem Team, in dem ein
oder zwei Teammitglieder
so gar keine Lust hatten
oder mit unbegründeten
Gegenargumenten jede Diskussion
ad absurdum
geführt haben?
Ein Unternehmen kann sich so eine Teamarbeit
nicht leisten. Sie benötigen Mitarbeitende,
die Lust haben und konstruktiv miteinander
arbeiten. Das Miteinander klappt, wenn wir
ähnlich ticken, also ähnliche Wertevorstellungen
haben. Unternehmen suchen nicht konforme
Mitarbeitende. Ein Team sollte bunt sein
und viele unterschiedliche Wissens- und Lösungsansätze
parat haben. Wichtig ist die gemeinsame Grundeinstellung
und der Teamspirit.
Diese Einstellung drückt ein Unternehmen
in seinen Leitlinien und Werten aus. Informationen
findest du fast immer im Internet auf der
Homepage oder du kannst auch durch die Analyse
der Stellenanzeige etwas zur Grundeinstellung
herausfinden.
In Stellenanzeigen versuchen Unternehmen
mit vielen kleinen Schlagwörtern die Persönlichkeit
zu umschreiben, die gewünscht wird.
Um erfolgreich bei deiner Bewerbung zu sein,
ist es also nicht nur wichtig deine Fachkenntnisse
zu listen, sondern dem Unternehmen deine
Persönlichkeit darzustellen. Das sind alle
die wichtigen Schlagworte rund um deine Soft
Skills. Diese werden in den Stellenanzeigen
in der Regel umfassend beschrieben.
Im Vorstellungsgespräch fragen die Unternehmen
ganz explizit nach deiner Selbsteinschätzung
zu relevanten Kompetenzen.
Da wird dann gefragt:
- Wie sieht Ihrer Meinung nach gute Teamarbeit
aus?
- Wo und wie sehen Sie sich selbst im Team?
Da die schriftliche Bewerbung
am Anfang steh
ist es wichtig im Lebenslauf
deine Persönlichkeit
und die für das Unternehmen
relevanten Skills
in den Vordergrund zu stellen.
Da du im Lebenslauf
wenig Platz hast, kannst
du einfach die Schlagworte
zur Umschreibung deiner
Kompetenzen nutzen.
Deine Kompetenzen solltest du nicht nur im
Bewerbungsgespräch, sondern auch in den Bewerbungsunterlagen
darstellen, um überhaupt eine Einladung zum
Gespräch zu bekommen.

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